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Streetview mit flickr

… nur etwas ungeordnet.  

Adobe hat „infinite images“ vorgestellt (entwickelt von Shai Avidan zusammen mit Forschern vom MIT). 

kurz: Bilder mit dem gleichen Tag wurden in flickr gesucht und werden von der Software automatisch zusammengemanscht zu einem Spaziergang oder einem Panorama. Mehr dazu bei golem (mit der üblichen Diskussion 😉 ).


 
Annahme:

Wenn es mit zufälligen Bilder geht, ist es sicher keine Affäre, das mit geocodierten Bildern zu füttern und so richtige „Streetviews“ zu erhalten.  Interessant als Liveversion:  passende Bilder werden nachgeladen, sobald der Bildausschnitt in die Nähe kommt.  Da es von Adobe ist, erwarte ich mir das in Flash.  

Potential:

Interessant als „Open-Streetview“. 
Datenbasis: flickr  (da Microsoft ja trotz photosynth nur die Suche von Yahoo will, könnte flickr auch demnächst zu Adobe wandern), panoramio, …

Monetarisierung liegt auf der Hand: Unternehmen können Fotos von Ihrem Gebäude hochladen (aussen, innen) und den Weg dorthin von einem wichtigen Platz.  Links im Foto kosten.  Wechselnde Produktpräsentation (positionierte, verlinkte Produkte in den Bildern) kostet mehr. 

Aussicht:

Da bis dahin die meisten Mobiltelefone mit Flatrate und sinnvoll großem Display haben, werden dann keine Pläne mehr gelesen (oder Passanten gefragt), sondern das Mobiltelefon aufgedreht und der Weg über „openstreetview“ gezeigt.  Wenn doch was fehlt, gleich ein Foto machen und hochladen (sind die Japaner da schon seit Jahrzehnten dran? 😉 

Ui, das wird lustig und erfordert gleich noch eine neue wichtige mobile Applikation:  Umgebungsradar, der sich nähernde Objekte ins Display einblendet („Objects are closer than they appear“ [Zitat: Jurassic Park – Rückspiegel]). 

Dann wirds auch hochinteressant für Egoshooter, Adventures, Detektivspiele oder  Pacmanhattan
Und die Leute rennen nicht mehr nur mit so einem lustigen Ding im Ohr herum sondern auch noch mit einem lustigen Ding vor den Augen.

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2nd: Lively, aktualisiert

Entweder war Linden Lab (Second Life) nicht interessiert/interessant genug, bei Google eingemeindet zu werden, oder in Mountain View dachten sie sich „können wir doch selber“.

Die Second Life-Nutzer können sich ja teleportieren lassen. Das OpenGrid-Protokoll werden sie bei Google schon noch unterstützen.

Lively-Räume können im Blog integriert und ausgestattet werden. Wenn ich auf eine Seite mit so einem Raum treffe, wird das Plugin gestartet und ich kann mit meinem Avatar rein. Hier ein paar Bilder:

Der Raum „utopia“ mit Viewfinder (zur Navigation im Raum) in der Mitte. Die Meldung „joining room“ ist bei mir dauernd zu sehen. Vielleicht einfach die Server überlastet, oder mein Rechner mit dem Plugin.

 

eine rotierende Halbkugel. da passiert gleich was. Oder auch nicht.

 

Videos werden im Raum abgespielt (die zwei schrägen Poster an der Wand, der Text läuft durch (wie ein Programmlisting).

 

Links sind auch einbaubar. Da wirds interessant, wenn ich einen Link in einen anderen Raum setze, ob da mein Avatar automatisch rübergeht und später, wenn ich einen Link in Second Life / Game setze, ob der Avatar dann auch aufs Wort folgt.

 

Es gibt schon eine Menge Räume zum Anschauen, bei denen, die ich ausprobiert habe, tat sich aber auch nicht mehr. Wenn das läuft, verbreitet es sich vermutlich erstmal ganz gut, bis dann jede dritte MySpace-Seite 😉 einen verwaisten Lively-Raum hat. Einige werden aber auch gut funktionieren, da viele Leute dann einen Avatar haben.

Dann kommt Google nochmal und bindet Streetview in Lively ein.
Herumwandern in Paris mit dem Lively-Avatar und dabei ein Restaurant am Champs Elysées entdecken

Restaurant in Paris

Restaurant in Paris

… und dann mit dem Avatar reingehen und alles anschauen. Zu einem Tisch gehen, dort einen Kalender öffnen und ein Datum eintragen, wann man dort in echt Platz nehmen will.

Update 10.7.08:

gestern abend noch einmal probiert, bin dann in den Cowboy-Raum reingekommen, waren auch einige andere zu sehen, die entweder rumgestanden sind und sich erstmal nicht ausgekannt haben, oder rumgelaufen wie die aufgscheuchtn Hendln. Wenn man auf den Avatar zeigt, erscheint ein kleines Kreuz mit Pfeilen, das anklicken und das Figürchen läuft. Mit weiterem Klick kommt eine kleine Dialogbox mit einem Reiter „Animationen“, da kann man Tanzen, Klatschen, böse sein und gähnen.

Dann noch ein bisschen das Männchen gepimpt. Wenig Möglichkeiten, bei manchen Simpsonseiten kann ich mehr einstellen, aber man kann ja nachrüsten über einen Shop-button. Im Katalog ist vorerst noch alles gratis und noch nichts hochladbar. Kommt aber sicher noch anders. Da eröffnen sich neue Märkte für WOW-Shops.

Einen Raum wollte ich auch anlegen, hatte aber nicht die passende Grafikkarte. Dort lese ich auch, daß es unter MacOS und Linux (noch) nicht funktioniert. Aber gesehen, daß es hier auch einiges an Auswahlmöglichkeiten gibt und unbegrenzte Möbel und Krimskrams zum reinstellen.

Fazit: abwarten. Interessant wirds, wenn eigene Teile eingebaut und angeboten werden können.
Ich erwarte mir auch eine offene Schnittstelle, damit ich einen Webshop auch in Lively abbilden kann.
Im Herbst, spätestens nächstes Jahr.

Fernsehen 1.5

Der NDR als meines Wissens erster öffentlich rechtlicher Sender stellt einige Inhalte als Channel im Miro-Player zur Verfügung. NDR-Miroseite.
Hoffe, da kommt noch mehr von den Sendern. Damit ein intuitiveres Fernsehen möglich wird und nicht nur privat hochgeladene Filme geschaut werden können (die meistens ja eh nur Kopien aus dem Fernsehen sind).

Viacom darf jetzt erfahren, wie oft auf Videos von deren Sendern (MTV) abgerufen wurden. Das Unternehmen hat vor Gericht gegen YouTube (Google) gewonnen: YouTube muß die Logdateien (wer hat welches private Video geschaut) herausgeben. Über die Identifizierungsnummer müssten die Videos, die für Viacom interessant für Urheberrechtsansprüche interessant sind zuordenbar sein.
Andere werden folgen (Produzenten wie Portale). Erinnert mich sehr an die MP3 vs. Musikindustrie Geschichte.

Mit der Zeit werden die Player wie Miro und joost vom PC direkt „in den Fernseher“ wandern. Von Freunden bekomme ich Clips empfohlen. Leute die oft an der Spitze von Hitlisten sind, werden entweder von den „Profis“ gebucht oder finden einen Weg, damit was zu verdienen.

Kommt sicher, dauert aber vielleicht im gewünschten Komfort noch ein paar Jährchen – spätestens, bis die Menschen, für die jetzt Web selbstverständlich ist (und keine hypoiden Versionsnummern braucht) zu den einkommensstarken Gesellschaftsschichten zählen. Bis dahin ist ja noch etwas Zeit für weitere Spekulationen.

Jäger und Sammler

Nach Friendfeed und Freundenews gibts jetzt auch Lifestream.fm (Beta, was sonst), gehört quasi zum Herrn Wong (von der gleichen Agentur „construktiv“).

Die Liste der unterstützten Services ist lang (ich habe versucht, sie nach Typ zu ordnen, was meist nicht so eindeutig ist, Details können ja im Web2null-Sammelalbum nachgeschlagen werden ):

  • Aktivitäten: joinR, Kwick, Mixx, Netvibes
  • Artikel: Digg, Google Reader, Odeo, Yigg
  • Shopping: Amazon, Ebay
  • Clips: Clipmarks
  • Community: Facebook, Xing
  • Diskussionen: Disqus
  • Feed: Atom/RSS Feed
  • Fotos: Flickr, Photocase, Picasa, vi.sualize.us, We Heart It, Zooomr
  • Games: Xbox Live
  • Bookmarks: del.icio.us, diigo, Furl, ma.gnolia, Mister Wong, popurls, StumbleUpon,
  • Videoliste: Netflix
  • Essen:FoodFeed
  • Nachrichen: Jaiku, Pownce, Tumblr, Twitter, Uboot.com
  • Orte: Plazes, Qype, Yelp
  • Produkte: iliketotallyloveit
  • Software: Wakoopa
  • Songs: iLike, LastFM, Muxtape
  • Stories: Meneame, Reddit
  • Termine: Venteria
  • Videos: Clipfish, MyVideo, Qik, Sevenload, Twitxr, Vimeo, Youtube

Interessant finde ich die Tendenz zu solchen Webaktivitäten-Sammlern – um die Jagdtrophäen in einem Raum zeigen zu können. Ob darüber die einzelnen Services zu reinen Ablagestellen werden und der ganze Austausch über diese Feeds geht? Netvibes und Pageflakes können das ja irgendwie auch schön länger. Google (igoogle, opensocial, android, jaiku, orkut, … ) und (hinterherhechelnd) auch Microsoft (mit facebook, listas, popfly, Windows-Mobile, msn ) werden da sicher noch deutlicher mitmischen wollen. Schliesslich lässt sich damit trefflich Volkes Stimme lauschen, und hören, was die Menschen suchen und bereden.

Da diese ganzen Services in einigen Jahren zu einem Großteil über mobile Geräte (wo das iPhone nur der Anfang ist) genützt werden, gehts noch direkter: „Im Lokal (Qypelink) 100m vor Dir sitzen 2 Freunde (community), zwei Strassen weiter (routenplanerlink) kannst Du die neue Sonnenbrille (Preisvergleich)kaufen, über die sie sich gerade mit Freundin (community) unterhalten (twitterstatuses). “

Will ich das? Teils, teils. Einerseits viel interessante Information, andererseits Gefahr der Abhängigkeit (vom Komfort, vom Anbieter).

Bahn fahren: entspannen und Ideen aufgreifen

Vor einiger Zeit wieder eine längere Strecke mit dem ICE gefahren (die TiefkühlKlimaanlage könnten sie trotz Hitze etwas dezenter einstellen) und zum Glück einen ruhigen Waggon gefunden. Platzerl mit gutem Blick gesucht und nix getan.

Doch…

… aus dem Fenster geschaut und erinnert:

an die Geographiestunden in der HAK, wo der Prof. die Unternehmen im Mürztal nur so diktiert hat, daß die Federn krachten (oder Kulis ausgingen). Irgendwann mit einem Freund dann in den Schiurlaub gefahren und alles vom Zug aus gesehen. Großes beiderseitiges Aha-Erlebnis gefolgt von Scherzen und Gelächter.

.. und Ideen gehabt:

1.
Nicht nur um es den Geographielehrern leichter zu machen (keiner will sie ersetzen) wärs interessant, einen Reiseführer für Bahnstrecken zu erstellen. Schöne Strecken (z.B. Semmering, Gesäuse, …), belebte Strecken (Westbahn, Südbahn) in einer Map einzeichnen und die interessanten Punkte vermerken und beschreiben.

Ein Ansatz dazu ist bei der Mariazellerbahn zu finden. Da fehlen halt noch die Sehenswürdigkeiten. Das Ganze dann gleich auf den Monitoren der Videositze, die es teilweise noch im ICE gibt. Immer gleich anzeigen, wenn was kommt (Stadt, Land, Fluß 😉 ) und kurzes Featurevideo dazu.
Oder übers Zug-Wlan (GPS-Koordinaten müssten ja im Zug vorhanden sein).
Sponsoren: Frendenverkehrsvereine der Orte, Bahn, …

2.
„Das ist aber ein schönes Haus“. Gleich fotografieren. Und was ist das?
Dafür ein Webservice („whats this?“): Foto hochladen (oder Link auf flickr und Konsorten), mit Kurzinfo, wo es ungefähr ist (Uhrzeit, nächster Bahnhof). Mitglieder können Hinweise geben, das Foto kommentieren, Koordinaten hinzufügen. Für allgemeine Infos gibts jetzt ein Portal „Sims dich schlau“. SMS an 44044 schicken (39 Cent zahlen) und Antworten von der Community bekommen. Für jede gute Antwort bekommt man ein Los für die monatl. Ziehung. Kann ja gut sein, daß die Fotos noch dazunehmen. Wär vielleicht auch was für die A1-Innovations, wer programmiert einen Prototypen in 7 Wochen?

Moli und Evernote oder Flock und Weave?

Moli ist jetzt in deutsch online gegangen. Ein weiteres Portal um sich darzustellen, sich auszutauschen, die Zeit zu vertrödeln?

Bei Moli kann man verschiedene Profile anlegen, z.B. ein öffentliches (für Bewerbungen zum Beispiel), eines für die Freizeit und eins für Familiäres. Die möglichen Profiltypen: Social, Family, Business, Professional, Custom. Bei jedem Typ gibts einen Link „What’s this“, der in englisch beschreibt, wofür das gut sein soll. Ich dachte, Moli ist in deutsch erschienen? Das gewählte Profil kann man dann noch auf „Public“, „Private“ oder „Hidden“ setzen.

Ärgerlich ist: beim Aufruf des „Control Panels“ kommt jedesmal ein Fensterchen mit „Moli Tool Tips“ durchgehend in Englisch, wenn das nicht so vordergründig wäre, liesse ich mich erinnern, so nervts und ich schalte das jetzt aus (und werde vermutlich nie die gewünschten Dinge machen).

Bevor ich mich da zu sehr reinstürze und versuche, doch etwas Überblick zu bekommen gleich ein Fazit: Moli erinnert mich stark an Myspace (Seite recht voll) und Facebook (detto und einige „Tools“ zum Einbinden -> Kalender etc. gratis, gegen 4 USD gibts einen Webshop).

Evernoteist ein Notizblock oder besser eine „Daweu“-Lade für den Computer, wo alles mehr oder weniger einfach reingeschoben und auch online gespeichert/abgeglichen werden kann. Das geht in verschiedenen „Notebooks“, die ich auch publizieren kann. Damit könnte ich auch (zumindest 40MB lang) Sammlungen zu einem Thema veröffentlichen. Interessant ist, daß ich per Mail auch was in meine Notebooks schicken kann, demnächst auch per Handy.

Ein zweites Hirn? Ich orte Abhängigkeitspotential, vermutlich hab ichs deswegen schon seit Monaten nur heruntergeladen und nicht installiert. Ich werde noch einen Anlauf wagen. Immer noch auf der Suche, die vielen Gedanken schnell loszuwerden und gesammelt wiederzufinden um sie dann gezielt verarbeiten zu können. Ob ich die dann einem Webservice anvertrauen will, bin ich mir nocht nicht sicher. Würde mich nicht wundern, wenn Evernote irgendwann in Google „eingemeindet“ wird.

Meinung:
Profile kann ich mir auch so verschiedene anlegen und die dann nur in meinem Browser auseinanderhalten. Ob mir da Moli was leichter macht, muß ich mir noch anschauen.

Interessant fände ich, alle meine Kontakte zu gruppieren („Freunderl und Bekannte“) und dann gruppenweise oder auch gezielt Leseberechtigungen für meine Webbeiträge zu erteilen (das meiste sicher auf „öffentlich“, will mich ja präsentieren). Das geht dahin, daß ich meine Bilder, Videos, Gedanken, Termine, aktuelle Positionen lieber an einer Stelle speichere und bei flickr, lastfm, plazes und Konsorten dann nur nach Bedarf eine Kopie freischalte (wenn ich die Öffentlichkeit dort nützen will), wenn private Profile bei einem Webservice möglich sind mit dem Profil, das genau die gewünschte Usergruppe umfasst (sofern die natürlich dort angemeldet sind). Geht ansatzweise mit Flock einem Firefox-Ableger für Blogger. Interessant ist dazu das Mozilla Projekt „Weave“.

Ich kann mir gut vorstellen, daß es in diese Richtung geht, wenn ich mir anschaue (wie viele andere besorgte auch), wie sich Google immer mehr ausweitet.

Zum Gruppieren meiner Kontakte fiele mir noch einiges anderes ein. Hat noch wer Lust, sich da konkrete Gedanken zu machen?

Fernsehen

Uefa-Panne, Schweizer Fernsehen ist klar, Al Dschasira wie kommts?

Am liebsten wäre mir sowieso, die Sendungen wie in der Videothek auszuwählen. Die Mediatheken ( ZDF , ARD, ORF 😉 ) gehen da schon in die Richtung, vielleicht eingebunden in http://www.joost.com/whatsjoost.html oder http://www.getmiro.com/ ( http://zattoo.com/de ist imho nur ein Player ).

Dann kann ich auswählen, wann ich was sehen will. Bei einem interessanten Thema in den Nachrichten (aus Videocasts zusammengstellt, z.B: http://current.com/currenttv ) kann ich gleich nach passenden Dokus suchen. Oder Filmen, die ich dann auch wie in der imdb kreuz- und querverlinkt habe (Schauspieler, Team, Themen, Orte).