Archiv der Kategorie: Hängt daweu no umanaund

… bis ich weiss, wo ich es einordne, oder bis genug Ähnliches zusammengekommen ist, daß sich ein eigenes Platzerl lohnt.

Mit einem Klick was Gutes tun

ganz einfach:

  • ein Klick erhöht einen Zähler um 2 Punkte bei Besuchern, um 4 Punkte bei Utopisten;
  • je 1250 Punkte gibt es ein ganzes Solarpanel geschenkt;
  • für eine gemeinnützige Organistation z.B: Schule, Kindergarten, die den gewonnenen Strom selbst verwenden können oder mit der Einspeisung ins Netz verdienen können.

Die Organisationen können sich anmelden und vorstellen. Und werden in einer zweiten Phase gewählt von den Teilnehmern.

Unter den Teilnehmern werden auch Preise verlost.

Wo klicken?

Hier:  Utopia/Naturwatt-Aktion

Umso mehr klicken, umso grösser wird die Anlage. Weitersagen!

Im Vorübergehen paranoid werden

In Indien forschen sie an Algorithmen, wie Menschen an ihrem Gang erkannt werden können (yahhonews). Vorerst nur von der Seite, sicher irgendwann auch von vorne und hinten. Ein neues Sicherheitsmerkmal für den Reisepass? Am Flughafen gibt es eine Menge enger Gänge, wo sich so eine Kamera installieren liesse.

An der Universität von Portsmouth haben sie eine Kamera entwickelt, die sich umdreht, wenn sie ein verdächtiges Geräusch hört (golem).
Das auch noch. Überwachungskameras, die sich nach einem umdrehen und dann erkennen, wer es ist. Wenn die Erkennung auch von hinten funktioniert: gut um Flüchtende zu erkennen, wenn die dann nicht doch aufs Motorrad oder ins Auto steigen (wer da mit dem eigenen angemeldeten Wagen vorfährt, ist … ich sags nicht).

Paranoia Paradise wieder gedüngt für diese Woche.

Weiter Infos zu Gangarten:

Wörterbuch

Und: gestern alle den neuen Firefox runtergeladen? Auch schon installiert? Ich schon, und bin sehr zufrieden. Läuft wesentlich schneller – das kann aber bei mir auch daran liegen, daß einige Addons noch nicht mit Firefox 3 funktionieren und die somit ausgeschaltet sind. Die Gelegenheit, da gleich aufzuräumen, vieles geht ja jetzt von Haus aus.

Was ich aber gleich noch gemacht habe: Deutsches Wörterbuch, erweitert für Österreich 1.0.1. Das gibts hier. Werde ich dann gleich testen, obs lieber „Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster“ mag oder auch etwas Dialekt versteht: „Kaisaschmoan mit Zwetschgnresta“. Gibts schon Dialektwörterbücher für den Firefox? Wär spassig. Aber auch eine Irrsinnshockn, sollte ja nicht nur eine Rechtschreibprüfung sein ( das macht bei Dialekten eh wenig Sinn), sondern mehr eine Übersetzungshilfe.
Mal schauen, was es schon gibt.

Vielleicht bei janko.at und Ostarrichi.org anfragen? Dort ist die Schreibweise aber sehr unterschiedlich. Ich bin auch eher Anhänger der Schreibe, wie sie H.C.Artmann bei der „schwoazzn Tintn“ gepflegt hat.

Gibt ja fast nix, was es nicht schon gibt: Das „Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika“ sammelt da schon, wie ich in der Wikipedia gelesen habe.

Pfitschigogerln

EM ist für uns vorbei. Schauen wir, wie die anderen spielen. Nebenbei können wir ja ein bisserl Pfitschigogerln.

Das ist ja im Norden kaum bekannt. Dort kickern sie alle nur.
Neben dem „Wuzzler“ gibts ja auch noch Tippkick, Subbuteo und das von der DDR-Firma „Luda“ mit den Federn unter den Maxln (da muß ich noch ein paar Fotos machen, ich hab noch eins z’haus, sonst findet man bei ebay welche. Das ist nicht meins, das schaut nicht mehr so gut aus, dafür ist meine Kugel noch da und ich hab noch vier Ersatzspieler.).

Zurück zum Pfitschigogerl: In der Schule hatten wir hinten einen Tisch, der immer leer war. Da waren die Tore hochklappbar (am Rand angeklebt, damits dem Lehrer nicht gleich auffällt – manche habens eh gewusst und hätten wohl am liebsten mitgespielt). Statt Banden haben wir mit Out gespielt.
In der Pause dann: Mannschaft aus dem Spezialfach im Federpenal rausnehmen, Geodreieck in die Hand (manche haben ja auf die kleinen, biegsamen Plastiklinale geschworen) und los gings: Meisterschaften haben wir ausgefochten. Einer war dann sogar mal Vereinsspieler. Fänd ich mittlerweile auch reizvoll.

Pfitschigogerl sollte verbreitet werden in ganz Europa.
Nur Vorteile:

  • variable Spielfläche möglich,
  • wenig Material notwendig, kann auch spontan zusammengestellt werden
  • mobil -> Iphone statt Geodreick?

Endlich im Radio

Gerade (endlich) wieder mal ein wunderbares Stück Klassik gehört (ist mir in der Früh meist lieber als die aufgeregten Happinessmoderatoren). Einem Freund, der früher bei RadioCD die Morgensendung moderiert hat, wollten wir ja immer einreden, daß er die Sendung mehr auf Morgenmuffel anlegt. Ist viel glaubwürdiger und gut gegrantelt ist witziger als krampfhaft gescherzt. Hätt ihm schon gefallen, aber ich glaub, der Chef war nicht zu überzeugen. Mittlerweile ist der Freund auch beim ORF und macht dort nicht Radio, Der ist es nicht, aber kennt ihn vermutlich. (schön, so alte Geschichten zu lesen).

Zurück zum heutigen Klassikradio (MDR wars): Aufmerksam gelauscht am Ende, um zu hören, wie das so bezirzende Stückchen genannt wird: nix. Kein Mucks, kein goanix. Grummel. Werbung, bääh.
So brauchen sie sich nicht wundern, wenn alle aufs Internet abwandern. Weitergrummel. Bei Last.fm (um nur den bekanntesten hervorzuheben) weiss ich es gleich und wenns mir besonders gut gefällt, kann ich es mir gleich bestellen.
Nur gut, daß es das Web gibt und die meisten wenigstens online eine Titelliste haben:
Finale. Presto agitato (4), aus: Sinfonie Nr. 2 d-Moll, op. 42 von Georges Onslow
Gespielt vom Radio-Philharmonie Hannover des NDR, veröffentlicht auf: „c p o“, Symphonies 2 & 4
Bestellnummer (TTNR): 999738-2

Na, is ja alles beinand. Die Bestellnummer hätten sie verlinken können. Ah, vermutlich, weil die bei jpc (zu denen c.p.o gehört) eine andere haben. Hier ists richtig. Seltsam.

Beim britischen Amazon hab ichs auch gefunden, da sind die einzelnen Stücke richtig angeschrieben und nicht nur durchnummeriert: Hörbeispiel erste Minute, das Beste – die fetzigen, antreibenden Geigen sind leider nicht dabei. So such ich mir halt ein Plattengeschäft. Hat ja auch sein Gutes.

Und gleich noch meine morgendliche (ungeprüfte) Kreativität loslassen:
bei den Internetradios (diese Kästchen, die Radio übers Internet abspielen, Erfahrungsbericht, ein Test war im c’t 9/08, Seite 124, und auch immer wieder welche beim Webrauschen) eine Taste „Wunschliste“ einbauen. Da wird dann die Trackinfo, die hoffentlich mitgesendet wird, abgespeichert und kann dann abgerufen werden und an den Plattenhändler meines Vertrauens geschickt werden, bzw. nur das geliebte Stück heruntergeladen werden.

Deitsch redn

Habt ihr noch das „Österreichische Wörterbuch“ aus der Schule? Meins war noch grün und müsst irgendwo vergraben sein, das muß ich demnächst wieder hervorholen.

Im Autweb-Blog habe ich (wieder) gelesen, wo bedrohte Wörter geschützt werden können. Nicht gedacht hätte ich, daß in Deutschland so einfache Wörter wie „Stiegenhaus“ oder „Aufzug“ nicht verstanden werden. Oder zumindest erstmal eine Nachdenkpause erfordern, bei den Dialektwörtern hätt ich mirs ja erwartet. Ganz zu schweigen von den vielen Anglizismen – aber das ist ein anderes Gschichtl.

Die schönen Begriffe, die ich schon immer bei janko.at gefunden habe – was jetzt immer mehr durch ostarrichi.org verdrängt wird – werden sich mit der Zeit dort auch finden.
Und das andere Standardwerk, zumindest fürs Wienerische: „der Wehle“ (klingt ja schon fast wie „Der Duden“, oder hat jemand von Euch Peter Wehle noch live in echt gesehen? ) ist auch eine schön lesbare Fundgrube.

Fürs Deutsche im Allgemeinen gibts ein „Kleines Lexikon untergegangener Wörter“ im Verlag C.H.Beck. Interessant zum Lesen, hoffen wir, daß es den geliebten österreichischen Wörtern nicht auch allen so geht.

Pfiateich daweu.

Bahnhöfe bauen

Beim Suchen nach einem Fahrplan beim Hauptbahnhof vorbeigeschaut. Interessant finde ich, daß für die BahnhofCity scheinbar der Leipziger Bahnhof als Vorbild genommen wird. Zumindest das Bild ist eindeutig von dort.

Der Leipziger Bahnhof ist zwar ganz schön, aber was hier stört: Wartesaal gibts keinen mehr (die deutsche Bahn ist Mieter im eigenen Bahnhof, und die Miete war irgendwann zu teuer). Im Wartesaal war auch die Bahncomfort-Lounge für erste Klasse-Kunden und Vielfahrer (vergleichbar mit den ÖBB-Clublounges. ). Die ist in einen Container umgezogen (hoffentlich nur ein längerfristiges Provisorium) und Klo gibts auch nur mehr gegen Bezahlung. Aber wenn ich mir so den Wartesaal am Westbahnhof anschau, ist der auch nicht viel schöner (wer ihn überhaupt findet, sieht dann Automaten – so wird einem wenigstens nicht fad). Aber soll sich ja auch ändern: pro / contra
Ein bisserl schöner machen fänd ich gut, aber die Zusätze könnten sie sich sparen.

Zurück zum zukünftigen Wiener Hauptbahnhof (warum will ich immer Zentralbahnhof schreiben?): die Fahrradgarage für 1150 Räder mit angeschlossener Werkstatt klingt vielversprechend und daß der Bahnhof endlich von der U1 vernünftig erreichbar ist. Bis dahin wirds in Meidling etwas eng, auch wenn dort ausgebaut wird.